Europa League

Anpfiff für Europa und Conference League

September 9, 2022

Die Champions League ist im europäischen Vereinsfußball das Maß aller Dinge. Doch auch in dieser Saison lohnt ein Blick auf Europa und Conference League.

Klingende Namen in der Europa League

Allein das Endspiel im vergangenen Mai zwischen Eintracht Frankfurt und den Glasgow Rangers bewies, wie wichtig internationale Spiele sowie Titel für Spieler, Fans und den gesamten Verein sind. Wir können uns noch gut an die Bilder der feiernden SGE-Fans erinnern, als der Titel nach Frankfurt geholt wurde. Auch in dieser Saison ist wieder Spannung geboten. So matchen sich mit Arsenal, Manchester United, AS Rom oder AS Monaco klingende Namen des europäischen Vereinsfußballs um den Einzug ins Endspiel, das im Mai 2023 in Budapest über die Bühne gehen wird.

Mit Sturm Graz ist auch in diesem Jahr wieder ein österreichischer Vertreter in die EL-Gruppenphase eingezogen. Im vergangenen Jahr holten die Steirer in einer schweren Gruppe mit Monaco, PSV und Real Sociedad zwei Zähler. Ob die Mannschaft von Christian Ilzer die Punkteausbeute diesmal toppen kann? Eine leichte Aufgabe wird es nicht, warten doch Feyenoord, Lazio Rom und Midtjylland auf Stefan Hierländer und Co. Am heutigen Donnerstag ertönt in Graz-Liebenau jedenfalls der Startpfiff in die Europacup-Saison, wenn die Grazer auf Midtjylland treffen.

Große Klubs und Fußballzwerge im Duell

Auch in der Conference League, die im vergangenen Jahr zum ersten Mal ausgetragen wurde, finden Fußballfans Klubs, die in der Vergangenheit auch schon in der Champions League auftraten. So können sich Villarreal oder der FC Basel möglicherweise Chancen auf den Titel ausrechnen. Auf der anderen Seite bietet der Bewerb auch kleineren Klubs die Möglichkeit, sich auf der internationalen Bühne zu präsentieren.

Der größte „Überraschungsteilnehmer“ ist wohl der FC Vaduz aus dem rund 40.000 Einwohner fassenden Liechtenstein. Der Schweizer Zweitligist durfte sich aufgrund des Sieges im Liechtensteiner Cup in der ECL-Qualifikation beweisen und konnte dabei nicht nur den FC Koper und Konyaspor, sondern auch Rapid Wien in die Knie zwingen. Heute trifft das Team von Cheftrainer Alessandro Mangiarratti zum Auftakt auf Apollon Limassol aus Zypern.

Die Grün-Weißen aus Wien sind in diesem Jahr also nicht im Europacup vertreten, Stadtrivale Austria Wien dafür schon. Nachdem in der EL-Qualifikation gegen Fenerbahce Schluss war, treten die „Veilchen“ nun in der Conference League an. Dabei trifft die Austria auf Villarreal, Hapoel Be’er-Sheva und Lech Posen. Für die Wiener ist es die erste Europacup-Teilnahme seit fünf Jahren.

Zum Auftakt in Wien-Favoriten wartet der israelische Vertreter aus Be’er Sheva. Austria-Coach Manfred Schmid vor der Partie: „Für uns wird entscheidend sein, wie wir die ersten zwei Runden bestreiten, um eine Chance auf den zweiten Platz zu haben. Da brauchen wir einen guten Start, das ist unser Ziel.“